Ultrabook oder Tablet – so treffen Sie die richtige Entscheidung

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von admin am Februar 13, 2012 · 1 Kommentar

Angenommen, Sie planen gerade den Kauf eines Ultrabooks. Was liegt näher, als sich nach vergleichbaren, aber etwas günstigeren Lösungen umzusehen. Hierbei dürfte schnell die Idee aufkommen, könnte nicht ein Tablet wie etwa das iPad eine Alternative sein? Schließlich liegt es preislich (je nach Modell) deutlich unter einem Ultrabook. Und der Leistungsumfang der aktuellen Tablets kann sich ja durchaus sehen lassen.

Ultrabook oder iPad 2 kaufen?

Nehmen wir das iPad als Beispiel, es ist schließlich eines der populärsten Tablets derzeit auf dem Markt, auch wenn hier Apples Konkurrenten aufholen, der Abstand ist noch mehr als deutlich vorhanden. Aber zurück zum Thema: Kann ein Tablet eine Alternative zu einem Ultrabook sein?

Ihre Anforderungen an das mobile Gerät

Letztlich kommt es bei der Antwort auf diese Frage darauf an, was genau Ihre Anforderungen an das mobile Gerät sind. Daraus lässt sich eigentlich schnell ableiten, ob ein Tablet oder ein Ultrabook benötigt wird.

Beiden Geräten gemeinsam sind folgende Eigenschaften, diese nehmen wir also mal als Grundvoraussetzungen vorweg:

  • geringes Gewicht
  • schlankes Gehäuse, platzsparend
  • gute Akkulaufzeit
  • W-LAN-fähig

Doch kommen wir zu den Unterschieden: ein Tablet ist vornehmlich auf den Konsum von Inhalten ausgelegt. Texte lesen, Bilder oder Filme ansehen, Spielen unterwegs oder Musikhören: all das mach auf einem Tablet richtig Spaß. Dazu hat (je nach Version) eine SIM-Karte – und ermöglich so eine drahtlose Datenverbindung auch ausserhalb des heimischen WLAN oder eines WLAN-Hotspots. Es verfügt über ein vollwertigen Browser und über Apps läßt sich beinahe jede erdenkliche Funktionalität abdecken – von der Fahrplan-Auskunft bis zur Twitter-App, vom Notizblock bis zur WordPress-App.

Eines wird also langsam klar: Tablets sind zwar keine reinen Konsum-Geräte, doch ist dies ganz klar ihre größte Stärke. Wer damit arbeiten möchte, kann dies tun. Doch gibt es dafür zwei Hürden:

  • keine physische Tastatur oder Maus
  • der Bildschirm zeigt immer nur eine App gleichzeitig
  • oft keine USB-Anschlüsse (zumindest iPad)

Gerade Punkt zwei ist nicht zu unterschätzen – möchten Sie zum Beispiel Dokumente erstellen, springt man gerne zwischen verschiedenen Anwendungen hin und her, oder hat mehrere Programme auf seinem Bildschirm offen. Das ist mit einem Tablet nur bedingt möglich – es zeigt immer nur eine App an.

Der Austausch von Dokumenten/Dateien zwischen Apps ist möglich, aber nicht so einfach möglich, wie auf einem “normalen” Computer. Stellen Sie sich vor, Sie benötigen einen Screenshot eines bestimmten Bereichs einer Webseite für eine Powerpoint-Präsentation. Den Screenshot möchten sie vielleicht noch grafisch etwas bearbeiten – diese einfache Aufgabe wäre auf einem Tablet nicht ohne weiteres zu lösen.

Das heisst für die Entscheidung Ultrabook oder Tablet:

  • soll mit dem Gerät vorwiegend gearbeitet, Texte oder Präsentationen erstellt werden? Sind dazu mehrere Programme gleichzeitig nötig? Dann greifen Sie zu einem Ultrabook.
  • Geht es Ihnen um den kurzen Online-Check von unterwegs, um das Lesen von Texten und das Beantworten von eMails nur ab und an – dann könnte auch ein Tablet wie das iPad 2 für Sie infrage kommen.

Dazu abschließend noch ein paar Tipps zum Weiterlesen:

Falls es doch ein Tablet werden soll, wir empfehlen:
Bildquelle iPad-Bild: Flickr / Johan LarssonCC BY-SA 2.0
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