Ultrabook Acer Aspire S3 im Test

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von admin am Januar 27, 2012 · 1 Kommentar

Acer bietet sein Ultrabooks Aspire S3 bereits ab 800 € an, damit gehört es zu den günstigeren Vertretern seiner Kategorie. Wie es sich für ein Ultrabook gehört, ist es sehr flach und dazu auch sehr leicht (1,33 kg). Im Vergleich zu einem Macbook Air ist das Acer Aspire fast überall gleich “dünn”. Die gebürstete Aluminium-Optik des S3 kann sich ebenfalls sehen lassen und wirkt sehr schlicht und elegant.

Vor- und Nachteile im Überblick

  • + Gutes Preis/Leistungs-Verhältnis
  • + Edles Design
  • + Sandy-Bridge i5 Prozessor
  • - Keine SSD-Festplatte in der Grundkonfiguration
  • - Kein USB 3.0 Anschluß
  • - Wackelige Display-Scharniere
  • - Anschlüsse nur umständlich über die Rückseite zu erreichen
  • - Schwacher WLAN-Empfänger
  • - Geringe Akku-Laufzeit

Keine SSD-Festplatte in der Grundkonfiguration

Allerdings ist im Vergleich zu anderen Ultrabooks beim Aspire S3 keine schnelle SSD-Festplatte verbaut, sondern eine übliche 2,5-Zoll-HDD. Allerdings setzt Intel gewisse Maßstäbe voraus, damit ein Produkt sich Ulrabook nennen kann, z.B. eine kurze Zeit für den Rechnerstart. Um die Vorgaben von Intel einzuhalten, setzt Acer beim S3 auf Intels “Rapid Start Technology”: Auf die Hauptplatine ist beim S3 eine 20 Gigabyte große Mini-SSD gelötet, die den Speicherinhalt im Ruhezustand speichert und für das “Aufwachen” bereit hält. Acer bietet das S3 in einer teureren Konfiguration auch mit einer 256 MB großen “echten” SSD-Festplatte an – hier ist also Vorsicht beim Kauf geboten.

Weitere Tipps: Die Top-5 Ultrabooks 2012

Rechenleistung

Die Rechenpower des Acer S3 bietet im Gegensatz zu einem MacBook das gewohnt gute Preis-Leistungsverhältnis. Der Sandy-Bridge i5 Prozessor in der Grundvariante liefert in der Windows-Leistungsanzeige folgende Werte:

  • Prozessor: 6,3
  • Arbeitsspeicher: 5,9
  • Grafik (Aero): 4,6
  • Grafik (Spiele): 6,1
  • Primäre Festplatte: 5,9

Die integrierte Grafikeinheit (Intel HD 3000) reicht dabei für ältere oder nicht so anspruchsvolle Spiele, für aktuelle grafikhungrige Titel ist das S3 allerdings nicht gemacht.

Akkulaufzeit

Die Akku-Leistung des Acer S3 wird vom Hersteller mit 7 Stunden angegeben, in der Realität sind es wohl eher 4 Stunden bei Desktop-Anwendungen. Schaut man einen Film oder benötigt man mehr Rechenpower, z.B. für Spiele, reicht die Power für knapp 2 Stunden. Hier hätte man etwas mehr erwarten können.

Anschlüsse und Zubehör

Die Anschlüsse (HDMI-Ausgang, 2x USB 2.0 und Netzteilanschluß) sitzen beim Acer nicht wie bei anderen Ultrabooks üblich an den Seiten des Geräts, sondern sind an der Rückseite untergebracht. Das macht ein Einstecken von Kabeln recht umständlich. Immerhin befinden sich Kopfhörereingang und Kartenlesegerät an den Seiten. Auf einen VGA-Ausgang und einen USB 3.0-Anschluß verzichtet man. Der Sound der eingebauten Boxen des Acer S3 kann sich dafür hören lassen. Die integrierte Webcam verfügt über 1,3 Megapixel – überragende Ergebnisse sind hier nicht zu erwarten, dieser Leistungsumfang ist allerdings Standard bei den meisten Ultrabooks.

Der WLAN-Empfänger des Acer Aspire S3 ist im Vergleich zu anderen Vertretern seiner Kategorie nicht unbedingt der Leistungsstärkste.

Display

Das Display des S3 leidet leider unter den nicht unbedingt stoßfesten Scharnieren. Diese wippen schon bei kleineren Erschütterungen merklich. Das erschwert die Arbeit auf Reisen und unterwegs ungemein, da das Display so nicht wirklich zur Ruhe kommt. Auch das nicht entspiegelte Display trägt seinen Teil dazu bei, dass man sich immer wieder neu orientieren muß. Allerdings halten sich diese Spiegelungen in Grenzen und sind nur bei sehr spitzem Blickwinkel und direkte Lichteinstrahlung z.B. durch ein Fenster spürbar.

Lüfter und Geräuschentwicklung

Die Festplatte und der Lüfter machen bei selbst bei geringer Rechnerlast mit entsprechender Geräuschentwicklung auf sich aufmerksam: Da reicht es schon, den Browser zu starten und im Internet zu surfen. In einem stillen Raum, kann dies durchaus nerven.

Tastatur und Touchpad

Die Tastatur hat recht kleine und flache Tasten, an die man sich aber schnell gewöhnt und die einen angenehmen Anschlag haben. Leider ist der Cursorblock ebenfalls recht klein geraten. Das Touchpad erkennt Gesten mit bis zu vier Fingern.

Acer Aspire S3 als Video

Hier gibt es ein kurzes Video von Caschy, was aber schonmal einen guten Eindruck vermittelt:

Unsere Top-Liste: Ultrabooks 2012 und hier im Ultrabooks-Vergleich mit Tipps zum Kauf

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germata1367 März 23, 2012 um 19:45

Ansich ein sehr nettes Review nur leider kann ich die kurze Akkulaufzeit überhaupt nicht nachvollziehen. Mit einem voll aufgeladenen Akku konnte ich gut 3 bis 4 Stunden gucken. WLAN war sogar noch eingeschaltet. Kommt warscheinlich davon das KEIN neues Windows aufgesetzt wurde sonderen die Leistungen mit den üblichen Standartprogrammen, die noch im Hintergrund herumschwirren, gemacht wurde

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